Geschwister-Scholl-Preis

Sinn und Ziel des Geschwister-Scholl-Preises ist es, jährlich ein Buch jüngeren Datums auszuzeichnen, das von geistiger Unabhängigkeit zeugt und geeignet ist, bürgerliche Freiheit, moralischen, intellektuellen und ästhetischen Mut zu fördern und dem verantwortlichen Gegenwartsbewusstsein wichtige Impulse zu geben. Der Preis wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels - Landesverband Bayern e.V. gemeinsam mit der Landeshauptstadt München vergeben.

 

Geschwister-Scholl-Preis 2014 an Glenn Greenwald für sein Buch „Die globale Überwachung“

Otto Dov KulkaFür sein Buch „Die globale Überwachung. Der Fall Snowden, die amerikanischen Geheimdienste und die Folgen“ (Droemer Verlag) wird Glenn Greenwald mit dem 35. Geschwister-Scholl-Preis ausgezeichnet.

In der Jury-Begründung heißt es: „Glenn Greenwald hat einer breiten internationalen Öffentlichkeit vor Augen geführt, in welchem Ausmaß der amerikanische Geheimdienst NSA weltweit die elektronische Kommunikation überwacht, erfasst und speichert. Greenwald hat erheblichen Mut bewiesen, als er sich entschloss, mit Edward Snowden, dem abtrünnigen NSA-Mitarbeiter und bedeutendsten „Whistleblower“ aller Zeiten, zusammenzuarbeiten, um mittels zahlreicher Enthüllungen zu zeigen, dass die totale Überwachung nicht nur eine technische Möglichkeit, sondern eine reale politische Gefahr geworden ist. Vollständige Begründung der Jury sowie alle Reden >>

Landenshauptstadt München Börsenverein des Deutschen Buchhandels | Bayern Literaturfest München

Börsenverein des Deutschen Buchhandels - Landesverband Bayern e.V.

Literaturhaus/Salvatorplatz 1, 80333 München
Tel. 089 / 29 19 42 41, Fax 089 / 29 19 42 49
info@buchhandel-bayern.de, www.buchhandel-bayern.de