Geschwister-Scholl-Preis

Sinn und Ziel des Geschwister-Scholl-Preises ist es, jährlich ein Buch jüngeren Datums auszuzeichnen, das von geistiger Unabhängigkeit zeugt und geeignet ist, bürgerliche Freiheit, moralischen, intellektuellen und ästhetischen Mut zu fördern und dem verantwortlichen Gegenwartsbewusstsein wichtige Impulse zu geben. Der Preis wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels - Landesverband Bayern e.V. gemeinsam mit der Landeshauptstadt München vergeben.

 

Die Verleihung des Preises findet im Rahmen des Literaturfests München (15. November - 3. Dezember 2017) am Montag, 20. November 2017, in der großen Aula der Ludwig-Maximilians-Universität München statt (geschlossene Veranstaltung). Eine öffentliche Lesung ist für Dienstag, 21. November 2017, in der Buchhandlung Lehmkuhl, Leopoldstr. 45, geplant.

 

Die Presiträgerin oder der Preisträger 2017 wird voraussichtlich am 6. Oktober bekannt gegeben.

 

Geschwister-Scholl-Preis 2016 für das Buch „Codename Caesar“ von Garance Le Caisne

Für ihr Buch „Codename Caesar. Im Herzen der syrischen Todesmaschinerie“ (Verlag C.H. Beck) wird Garance Le Caisne mit dem 37. Geschwister-Scholl-Preis ausgezeichnet.

In der Jury-Begründung heißt es: „Das Buch „Codename Caesar. Im Herzen der syrischen Todesmaschinerie“ von Garance Le Caisne erzählt die Geschichte eines syrischen Militärfotografen, eben jenes anonymen Caesar, der Zehntausende Fotos von den Ermordeten aus den Kerkern des Assad-Regimes kopiert und außer Landes geschmuggelt hat. Zwei Jahre lang hat er täglich sein Leben riskiert, inzwischen lebt er an einem unbekannten Ort in Nordeuropa. Die französische Journalistin Garance Le Caisne hat nach Monaten sein Vertrauen gewonnen – und seine Geschichte aufgeschrieben...
Vollständige Begründung der Jury sowie alle Reden der Verleihung >>

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